Zetel - Genealogie

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Ortsbezeichnungen
Zetel
Ein Hinweis: Ich benutze in meiner Datenbank zu der Ortsangabe und einem eventuellen Ortsteil die Bezeichnungen nach der politischen Verwaltung wie Amt / Marie / Gemeinde / Kreis / Landkreis / Vogtei. Danach das Bundesland, Grafschaft, Herzogtum, Arrondissement, Bezirk usw. Dazu verwende ich ein Dreikommaregelung die bei Angabe eines Ortsteils um ein viertes Komma erweitert wird.
Der Ortsname wird so zusammengesetzt, wie er zur Zeit des Ereignisses gewesen ist! Er wir nicht so angegeben, wie er heute wäre und es wird nicht ein Kirchenspiel, ein Verwaltungsbezirk, Regierungsbezirk oder ähnliches genutzt!
Die Erklärung hierzu findet sich auf der Seite "Ortsnamen".
                
Neuenburg        Bockhorn           Varel          
Bezeichnungen der Ortsnamen im Laufe der Jahrhunderte
Zetel hat ebenso wie alle anderen Orte Im Laufe der Geschichte viele Ortsangaben bekommen. Daher wird gemäß den Angaben im Geschichtlichem Orts-Verzeichnis GOV für die Orte immer wieder verschiedene Ortsangaben genutzt.
Die Beschreibungen unten dienen für Zetel zur Orientierung, wie in meiner Genealogie-Datenbank die Ortsbezeichnungen zustande kommen. Für alle Orte der Friesischen Wehde stelle ich gerne eine Excel-Datei zur Verfügung, um für jeden Ort mit deren Ortsteilen je nach deren Geschichte eine genaue Ortsangabe zu erhalten.
Nach der folgenden Beschreibung liste ich ganz unten den Hauptort auf, wie er in historischer Reihenfolge für meine Datenbank zusammengesetzt wird.
Eine kleine geschichtliche Abhandlung für Zetel:
Die Geschichte Zetels reicht weit zurück. Zahlreiche Grabfunde weisen auf erste Besiedlungen in der Steinzeit hin. Die früheste bäuerliche Siedlung dürfte in die Zeit der germanischen Chauken, etwa um 250 n. Chr., fallen.
(Quelle: siehe Link Gemeinde Zetel 7.) . Die jungsteinzeitlichen Bauernvölker drängten mit Beil und Waldweidebetrieb den Waldbestand zurück und vermehrten das Siedlungsland. Mit Hakenpflug und Ochsen als Zugtiere wurde Weizen und Gerste angebaut.
Spätestens im 7. Jahrhundert entstanden in Driefel und am Südrand des Zeteler Esches Siedlungen, wie ein großes Gräberfeld auf dem Driefeler Esch zeigt. Während in Drifell (1461, eventuell für "Trift am Walde") ein Runddorf entstand, dessen Struktur noch heute gut zu erkennen ist, bildeten die Häuser der Zeteler Eschnutzer eine Langstraßensiedlung

Bischof Unwan ließ im heutigen Ostfriesland und Nordoldenburg Kirchen bauen. Im Zuge dieser Entwicklung entstand um 1100 die erste (Holz-)Kirche im heutigen Zeteler Bereich Ellens auf einer Aufschüttung am Südrand eines 6 m hohen Geestrückens, dem Zeteler Esch. Damit bildete sich die Einteilung in ein älteres Westerende und in das jüngere Osterende. Die heutige Ortsmitte von Zetel war noch weit bis in das Mittelalter bewaldet.

1124 Anaclingun
Der Ort Ellens wird erstmals um 1124 als Kirchspiel mit dem Namen Anaclingun erwähnt 1) Spätere Namen sind Enelinge, Alanze oder auch Alanse, 1158 Enelinghe, 1538 up Ellense.

1164 Juliananflut
Siehe weiter unten in der linken Karte die Auswirkungen der verschiedenen Fluten. In einer Kette mittelalterlicher Sturmfluten durch den Jadeeinbruch wurde die Landschaft auseinandergerissen. Die im Südwesten gelegenen Kirchspielen Zetel, Bockhorn und Varel erhielten bald den Namen "Friesische Wehde" (Wehde = Wald).

1190 Willehaduskirche in Ellens
Die Willehaduskirche des Kirchspiels Ellens wird 1190 erstmals erwähnt. Sie lag auf einer Aufschütttung am Südrand eines 6 m hohen Geesterhöhung in der sonst flachen Umgebung, dem Zeteler Esch 1). Während der Marcellusflut sowie der Antoniflut wurde die Kirche stark in Mitleidenschaft gezogen. 1514 soll sie dann von durchziehenden Landknechten verbrannt worden sein. Was vom Gebäude übriggeblieben war, zerstörte ein Sturm 1590 endgültig 2)
1250
erste Kirche im Ort Zetel, die heutige St. Martins-Kirche, wird im Jahre 1250 fertig gestellt. Um 1400 wurde sie zerstört und anschließend wieder aufgebaut.

1340
Der oldenburgische Graf Conrad I. erwarb 1340 zwar alle Rechte an der Friesischen Wehde, doch gingen noch viele Jahrzehnte ins Land, bis sich dieser Anspruch überall wirksam durchsetzen ließ. Die Gegend um Bockhorn mit dem heutigen Neuenburg (zwischen Brunner Bäke und dem Zeteler Tief), die man als Ost- Wehde bezeichnete, blieb zunächst unabhängig von den Oldenburgern.

ca. 1362 Marcellusflut
Die auch als zweite Marcellusflut bezeichnete Sturmflut (Link Wikipedia) macht Ellens zu einer Insel (siehe weiter unten die Karte in der Mitte)
1423 "Sethle"
Papsturkunde "Sethle":

Erstmals namentlich erwähnt wird Zetel in einer lateinischen Papsturkunde vom 17. September 1423, nachdem 1420 in Oldenburg und Ostfriesland die Pest ausbrach. Übersetzt stand in diesem Brief "Die Dörfer Dangast, Ellens, Bockhorn, Zetel und Horsten sind infolge der Zeitläufe verlassen, die Äcker seit langem nicht bestellt und durch das Salzwasser verdorben. Die Kirchen stehen leer, ihrere Glocken, Altargeräte, Messbücher und Reliquienschreine beraubt". Die Ortsbezeichnung lautete damals „Sethle“, heute gedeutet als "Siedlung" ("setten" plattdeutsch für "sitzen", im englischen "settlement") am oder im Wald.
ab 1428 "Zetele"
Abtretungserklärung des Häuptlings Sibet Papinga

Im 13. Jahrhundert lag die Friesische Wehde und damit Zetel im Machtbereich des Häuptlings Sibet Papinga von Rüstringen. 1428 erklärt Sibet, dass er sich mit dem Oldenburger Grafen "vertragen und geeinigt" hat und "seine Ansprüche und Gerechtsame in dem Kirchspiel Frijade (Jade), seine Güter in den Kirchspielen Varel, Bockhorn, Zetel und Horsten, das Recht, Holz zum Bau ihrer Schlösser zu schlagen, die Jagd und die Mast in der Friesischen Wehde und Gericht und Hoheitsrechte von der Jade zu Arngast bis auf das Gödenser Brack" dem Grafen Dietrich zu Oldenburg (ID6130) und seiner Gattin Heilwig als Pate deren Sohnes Moritz überlässt. Mit dieser "Schenkung" war noch keine Ruhe eingekehrt und in den Folgejahren kam es erneut zu Eroberungen und Zerstörungen. Deshalb wird vermutet, dass diese Urkunde, die nur in einer Abschrift aus dem 17. Jahrhundert überliefert ist, eine Fälschung der Oldenburger Grafen war 8).
Begünstigt durch die innerostfriesischen Machtkämpfe geriet die Friedeburg 1433 in die Hand der Oldenburger, die sie sich 1436 wieder von den Östringern abkaufen ließen. Die Dörfer Wiesede, Marx, Etzel, Horsten und Zetel unterwarfen sich 1435/36 dem Grafen Dietrich von Oldenburg in aller Form, 1436 gelobte die gesamte Einwohnerschaft dem Oldenburger Herrn Treue und Gefolgschaft.
Bald nach der Überlassung kam es zu Streitigkeiten. Die Einfälle der Ostfriesen in die Friesische Wehde mehrten sich wieder. Die oldenburgisch-ostfriesischen Grenzräume blieben ein ständiger Unruheherd. Immer wieder fiel man gegenseitig in die benachbarten Dörfer ein, steckte Häuser in Brand und nahm das Vieh mit. Bald waren die Oldenburger jedoch in einer dominierenden Rolle, die mit ihren Besitzansprüchen weit über den Wehderaum hinausgriffen. In weiteren Verträgen 1451 und 1457 müssen die Häuptlinge von Greetsiel bzw. Gödens und Werdum Dietrichs Erben den Verzicht auf die Friesische Wehde zusichern.

1462
Im Jahre 1462 erhob der Oldenburger Graf Gerd der Mutige Anspruch auf die Friesische Wehde und baute darum an der Grenzscheide zu Ostfriesland die Burg Neuenburg (Nige Borg). Mehr hierzu auf der Seite "Neuenburg".
Im Jahr 1475 wurde der Sohn des Grafen Gerd (ID6128) von Oldenburg, Adolf von Oldenburg genannt „Alf“ (ID3137), bei einem Einfall in Ostfriesland gefangen genommen und in die Burg Berum gebracht. Erst 6 Jahre später wird er wieder freigelassen, als Preis dafür tritt Graf Gerd Zetel an Ostfriesland ab.
Friedensvertrag vom 25. Oktober 1486: "Dryffell",  "Snedehovede" und "Szetell"
Zetel, Schweinebrück und die Ortschaft Driefel wurden an die Ostfriesen verpfändet.
Link zur Urkunde "Vertrag zwischen dem Grafen Gerhard von Oldenburg und den Grafen Enno I., Uko und Edzard I. von Ostfriesland über die Friesische Wehde".

Originaltext "vor de anderen twedusent golden gulden, de noch nastindich syn, scollen desulften greven to Oldenborgh myt junckheren Alleffe den greven to Oestvreslandt pandesghewyse vorsetten und vorpanden eyn parth van der wehde, nomptlic Dryffell, Szetell unde Snedehovede, welcker part angaen schal uppe der beke, de vletende ofte springende ys uthe dem Hungerbroke dorch an den Rutell all wanth in dat mollendeyp by der Nyenborch, voirt in dat Dryffeller deep, welcker zick foirth eyndeget ueth in dat brack; all dat by der westersyden der vorben. hecke lyggende ys van holte, heyde, wysch, weyde, landt, sandt unde dorphe myt synen tobehoringe mogen dezulften greven to Oestvreslande bruken to eren willen pandesgewise sunder der greven to Oldenborch besperinge ofte hynderinge ere amptluede ofte yemandes van ere wegen, al wanth der tijdt de greven to Vreeslande de vorben"
Inhaltlich: Marx, Etzel und Horsten wurden in aller Form wieder an Ostfriesland abgetreten. Ein Teil der Wehde, die Westwehde mit Driefel, Zetel und Schweinebrück wurde verpfändet, als Grenze zur östlichen Wehde mit Neuenburg, Bockhorn und Varel wurde die "Bäke" (heute offiziell das "Zeteler Tief") festgelegt, die von Ruttel aus durch die Hasenweide und an Driefel vorbei in das Ellenserdammer Tief entwässert.

Schweinebrück ist aus dem „Swineborger erve“, einem stattlichen Häuptlingsbesitz, hervorgegangen. Ursprung des Dorfes Schweinebrück war ein stattlicher Häuptlingssitz mit der oben urkundlich nachgewiesenen Bezeichnung Snedehovede. Noch in der Gegenwart ist in Abwandlung dieses Namens von einem Schönhoved (Röbens Hof) die Rede.

1492 und 1505 sollte die Ortsbezeichnung "Setel" existieren. Dafür suche ich noch Hinweise.
1511
Antoniflut: diese Sturmflut veränderte nochmals die Landschaft, wie auf der rechten Karte zu sehen.
1517 "Frieden von Zetel"
Zetel kommt endgültig an Oldenburg

Herzog Heinrich von Braunschweig-Lüneburg und Graf Johann V. von Oldenburg (ID6078)  mit dem Grafen Edzard I. von Ostfriesland (ID9462) schlossen am 03. Dezember 1517 den sogenannten Zeteler Frieden, wobei Zetel, Driefel und Schweinebrück endgültig zur Oldenburgischen Herrschaft zurückkamen. In jener Mittelalterlichen Zeit bestand der Ort immer noch aus einer kleinen Ansiedlung in der Nähe der Kirche.

1520 "Zettel"
In einer Karte von ca. 1520 findet sich der Name "Zettel" (siehe auch unten Kartenausschnitt aus dem Jahr 1590). Bei früheren Schreibweisen finden sich unter anderem auch "Tzetel", "Szetell" und "Setell"

1527 Grafschaft Oldenburg wird protestantisch
Der Oldenburger Graf wechselte zum Protestantismus und damit wurden alle Landeskinder evangelisch.
Bereits 10 Jahre nach Martin Luthers Thesenanschlag an der Schlosskirche zu Wittenberg wurde 1527 die Grafschaft Oldenburg protestantisch.

1537 erster ev.-luth. Gottesdienst
Der este ev.-luth. Gottesdienst in Zetel wurde 1537 von einem ehemaligen Mönch des Klosters Hude gehalten. Bis 1535 wurde in der St.-Martins-Kirche katholischer Gottesdienst gehalten.
Auf der linken Karte von 1579 (anklicken zum Vergrößern) ist Zetel noch nicht aufgeführt, dafür aber Ellens deutlich als Insel zu sehen. Frisiae Orientalis nova et exacta descriptio, 1579, Autor: Laurentius Michaelis zu Hohenkirchen © Gemeinfrei
1577 - 1667
Amt Varel

Bis 1933 war das höchste Amt im Oldenburger Land das Amt Varel. Da aber die Gemeinden gleich blieben, wird in diesem Zeitraum folgendes als Ortsangabe genutzt:
Zetel, Amt Varel, Grafschaft Oldenburg, Deutschland

ca. 1577 / 1579 / 1580
Der erste lutherische Prediger Johann von Borgen aus Dendermond, genannt Teneremundanus von Dendermond ist der erste lutherische Prediger gewesen und lt. Oldenburger Jahrbuch von 1927 einer der "Sieben" neuorientierten Geistlichen aus Flandern, die anscheinend vor den Ketzerverfolgungen hatten weichen müssen. An der linken Altarseite der Zeteler St.-Martins-Kirche ist auf einer kleinen schwarz-gold gerahmten Tafel mit einer plattdeutschen Inschrift seiner gedacht.
Die namentliche Liste der Zeteler Pastoren beginnt erst amtlich 1580 mit Johannes von Dendermond. Da er aber bereits ab 1577 in Zetel tätig war und 1579 die erste Kirchspielschule in Zetel gegründet wurde, wird im Jahrbuch 60/61 2018/2019 der Oldenburgischen Gesellschaft für Familiendunde e.V. das Jahr 1577 der Beginn als Pastor in Zetel geführt.
Im Buch "Die Prediger des Herzogtums Oldenburg seit der Reformation" von Johannes Ramsauer (Littmans Buchdruckerei in Oldenburg i. Gr., 1911) wird als Jahr des Wechsels auf seinen Nachfolger 1595 angegeben, laut den Kirchenbüchern Zetel ist der der Wechsels von Dendermond auf seinen Nachfolger Hermann Kruse, genannt Hermannus II Krusius mit dem Jahr seines Todes 1606 angegeben. Pastor Krusius heiratete um 1595 seine Tochter.

zwischen 1593 bis 1597
mit einem Stichdeich hatte man die Ellenser Wurt Landfest gemacht. Dies ist die heutige als Driangelweg bezeichnete Wegstrecke von der Marsch nach Zetel-Osterende.

zwischen 1596 und 1615
Der Ellenser Damm wird gebaut. Er führte quer durch das Watt des Schwarzen Bracks und verband damit das südlich gelegene Oldenburger Land mit dem Jeverland im Norden 2)  9) Die alte Bundesstraße 69 zwischen Ellens und Blauhand verläuft unmittelbar auf dem alten Deichsockel.
Dabei entstand auch Blauhand mit einer Zollstation an der Grenze zwischen der Grafschaft Oldenburg und der Herrschaft Jever.
Der Ort Blauhand wechselt des Öfteren zwischen Zetel und Bockhorn. Da er heute zu Bockhorn gehört, steht näheres zu Blauhand auf der Seite Ortsbezeichnungen Bockhorn.

1606 Pastor Hermann Kruse (siehe oben)

1622/23 Mansfeldische Truppen besetzen Ellenserdamm und das Jeverland

1626 Pastor Hermann Everings / Hermannus Everingius
Er wurde im Jahre 1592 in Löningen geboren, wo auch sein Vater Pastor war, und studierte ebenfalls in Rostock. Zunächst in Osnabrück, verwaltete er den Pfarrdienst in Zetel während des 30-jährigen Krieges (1618 - 1648), als das Brot wie so oft "eine große Kostbarkeit" war. Er starb im Oktober 1648.
Grafschaft Oldenburg 1584
Auf einer Karte von 1590 sind Zettel und Swineborch als Orte eingezeichnet (Link zur kompletten Karte: Stadtmuseum Oldenburg)

1595 "Zetel"
Karte Typus Frisiae orientalis: In der Karte zu finden auf  Kulturerbe Niedersachsen 3) ist Links neben "Dat Brack" der Name "Zetel" aufgeführt. Um den Namen sehen zu können, die Karte vergrößern oder o.a. Link folgen.
Grafschaft Oldenurg um 1621 (Karte "geostet")
Jadebusen um 1643-48
Eingezeichnet ist u.a. der Ellenser Damm mit "Die Schantze oder der Dam"
1650
Um 1650 wurden im "Ordinärgefälle" (der frühesten für Zetel bekannten Steuererfassung 6)) insgesamt 237 Wohnplätze aufgeführt, mit vermutlich etwa 1.300 bis 1.500 Bewohnern. Davon lagen 136 Wohnplätze in Zetel selbst und in den Ortschaften Driefel 38, Bohlenberge 23 und Schweinebrück 40.

1668 – 1811
Amt Neuenburg

Das Kirchenspiel Zetel und das noch größere Bockhorn bilden das Amt Neuenburg, auch wenn Neuenburg die kleinste Bevölkerungszahl von den dreien hatte. Ortsangabe für Zetel =
Zetel, Amt Neuenburg, Grafschaft Oldenburg, Deutschland
Die Kirchenbücher mit genauen Personenangaben beginnen in Zetel erst 1706.

Beim oben beschriebenen Ellenser Damm erschienen erst ab 1668 die ersten Einwohner. Diese entschieden sich von Fall zu Fall entweder nach Bockhorn oder nach Zetel zur Kirche zu gehen. In meiner Datenbank werden die Tauf- und Sterbedaten nach der Kirchenzugehörigkeit entweder nach Zetel oder Bockhorn zugeordnet
Ellenserdamm, Bockhorn, Amt Neuenburg, Grafschaft Oldenburg, Deutschland
Ellenserdamm, Zetel, Amt Neuenburg, Grafschaft Oldenburg, Deutschland
ab 1774
Die Grafschaft wird zum Herzogtum Oldenburg:
Zetel, Amt Neuenburg, Herzogtum Oldenburg, Deutschland

1799 Gründung Ziegelei Huchting (später Lauw/Röben in Schweinebrück) 4)
Einige wenige haben laut OFB Zetel eine Ortsangabe in der Junkerei oder Junkerey. Dieser Ort wird auch in der unteren Karte aufgeführt.
daher für die Junkerei vor 1774: Junkerey, Zetel, Amt Neuenburg, Grafschaft Oldenburg, Deutschland
nach 1774: Junkerey, Zetel, Amt Neuenburg, Herzogtum Oldenburg, Deutschland
zwischen 27.02.1811 und 30.09.1814: Junkerei (Zetelermarsch), Zetel, Canton Varel, Arrondissement Oldenburg, Republik Frankreich
Noch auf der Vogteikarte des 17. und 18. Jahrhunderts ist zu sehen, dass damals das alte Zetel erst wenig mehr war als eine lange Straße am Südhang des Esches, mit der Kirche in der Mitte zwischen einem Westerende und Osterende. Später dehnte sich die Ortschaft weiter nach Süden aus; der „Ohrtbült“ (Ohrt – vorspringende Ecke, Bült – Erhöhung) wurde zur Verkehrskreuzung und zum Mittelpunkt, auf dem auch Märkte abgehalten wurden. Die Ursprungsbezeichnung wurde allmählich zum heute noch üblichen "Ohrbült". Bemerkenswert auch die frühe Einteilung des Ortes in kleine Bezirke; neben der Urzelle Wester – und Osterende waren es Rosenfelde oder Roßfeld, Kanelstadt, Südenburg, Dünkirchen, Pohl, Kronshausen, Süpkenhörn. Bohlenberge erhielt seinen Namen vermutlich von einem Einwohner namens Bolen (auf der Karte "Bolenberg"). Driefel, ein Vorort mit eigener Geschichte, wurde einst mit „Drivel“ bezeichnet (Trift am Walde, siehe auch Driefel online).
Die Karte zeigt in vereinfachter Symboldarstellung auch die Ortsteile Driefel, Schweinebrück, Bohlenberge, die Junkerei und das Wachthauser Land in der Zeteler Marsch sowie Ellens. Blauhand gehört wie Steinhausen zum Kirchspiel Bockhorn.
Die Bewohner von Ellenserdamm gingen wahlweise nach Bochhorn oder nach Zetel zur Kirche. Entsprechend wurden "Ellenserdamm, Bockhorn, Amt Neuenburg, Herzogtum Oldenburg, Deutschland" oder "Ellenserdamm, Zetel, Amt Neuenburg, Herzogtum Oldenburg, Deutschland" verwendet.
In der vorstehenden Vogtei-Karte ist der Ort Zetel um das Jahr 1750 dargestellt. Das mit einem grauen Kreis markierte Haus der Familie Hobbie wurde Mitte der 50er abgerissen zwecks Baus der Realschule. Unmittelbar südlich davon ist die sogenannte Busch'sche Köterei zu sehen, (mit Land- und Gastwirtschaft nebst Brennerei) und u. a. während der französischen Besetzung um 1810 die Mairie beherbergte. Es steht nach mehrfachem Umbau noch heute und wird nach dem Verkauf an die Gemeinde Zetel seit den 1990er Jahren als Jugendhaus betrieben. Heute ist dort die Sozialstation untergebracht. Ein paar Häuser weiter nordöstlich sind schwach die Kreuzsymbole des Kirchhofs mit der Kirche zu erkennen, nördlich davon befinden sich die Äcker des Zeteler Eschs, die die Ortslage von der Zeteler Marsch trennen. Der halbrunde Platz am südöstlichen Ortsrand wurde später zum Marktplatz und stellt heute die Ortsmitte dar. Die Mühle am linken Kartenrand liegt bereits im Ortsteil Bohlenberge
Der Ausschnitt aus 20 Blättern bestehende Karte Norddeutschlands des preußischen Generalmajor v. Lecoq (Blatt 4 von 1805) zeigt nicht nur die Zeteler Ortslagen, sondern (neben Neuenburg, Bockhorn mit Steinhausen und dem ostfriesichen Horsten) auch Blauhand, Ellens und die Einzelhöfe der Zeteler Marsch wie Wachthaus, Junkerey, Neuenhausen, Jägerei (auch "Jägerkrug") und Kielgroden, Rosendahl (Rosenthal) in Ellens, bis hin zum Kötteritzergroden, wo Zetel heute mit dem Idagroden noch einen sehr schmalen Zugang zum Jadebusen hat.
vor 1811
Amt Neuenburg

Zu Zetel im Amt Neuenburg gehören die Ortschaften Zetelermarsch, Ellens (Bezirk Blauhand *, Blauhandergroden*, Dreckhörn, Idagroden, Kötteritzergroden, Kronsburg, Rosentahl), Driefel, Bohlenberge, Bohlenbergerfeld, Fuhrenkamp, Klein Schweinebrück, Schweinebrück (inkl. Bezirk Schweinebrückerfeld) Spolsen, Ruttel.
* Bemerkung: Blauhand und Blauhandergroden gehören zeitweilig zum Kirchenspiel Bockhorn. Meine Lagebezeichnungen sind aber kommunal. Daher ist oft Geburtsort "Blauhand, Zetel ..." aber die Taufe wurde in Bockhorn vorgenommen.
Von 1500 bis 1774 gehörte die Grafschaft Oldenburg zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis und damit zu Staatenbund „Heiliges Römisches Reich“
Das Herzogtum Oldenburg trat 1808 dem "Rheinbund" bei.
1811 bis zum 30.09.1814
Besetzung durch Napoleon

1811 wird die Stadt Oldenburg besetzt, Zetel ab Sommer 1811 bis zum 30.09.1814.
Am 13. Dezember 1810 beschloss der französische Senat die Besetzung Oldenburgs und die Einrichtung von vier Hanseatischen Departements. Aus den früheren Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst wurde das Arrondissement Oldenburg gebildet 5)

Nur in diesem Zeitraum wird folgendes als Ortsangabe genutzt:
Zetel, Canton Varel, Arrondissement Oldenburg, Republik Frankreich
nach 1814
Amt Varel / Unteramt Bockhorn
Als Ergebnis des Wiener Kongresses (18. Sept. 1814 bis 09. Juni1815), in dem nach der Niederlage Napoleon Bonapartes Europa neu geordnet wurde, wurde Oldenburg zum Großherzogtum erhoben. Es enthielt die zum Amt Varel umgebildete ehemalige Herrschaft Varel des Grafen Bentinck zugesprochen.

Ab dem 01.10.1814 wird folgendes als Ortsangabe genutzt:
Zetel, Amt Bockhorn, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
Vor der Ortsangabe "Zetel" werden durch ein weiteres Komma die Ortsteile (Bezirke oder auch Lagebezeichnungen) aufgeführt:
Dünkrichen, Feldhörn, Hasenweide, Kronshausen, Moorstraße, Osterende, Poh, Rolfsfelde, Roßfelde, Südenburg, Süpkenhörn, Tempel,
Zetelermarsch (mit Oberstoppelgroden, Neuenhausen, Jägerei, Kielgroden, Junkerei, Kronshausen, Obermeielgroden = Wachthaus und Wedelfelder Wassermühle),
Ellens (mit Blauhand, Blauhandergroden, Dreckhörn, Idagroden, Kötteritzergroden, Kronenburg = Rosenthal, Kronsburg),
Driefel (mit Strehe, Traa = Trahe),
Bohlenberge (mit Morgenland und Wüstenlande), Bohlenbergerfeld, Fuhrenkamp, Klein Schweinebrück, Schweinebrück, Schweinebrückerfeld und Spolsen.
Des Weiteren auch die unten aufgeführten Neuenburger Ortsteile.
ab 1824
Kreis Neuenburg
Ab 1824 verwende ich anstelle des Amtes Bockhorn die höherwertige Bezeichnung "Kreis Neuenburg" (Referenz siehe Neuenburg gem. Wikipedia)
Zetel, Kreis Neuenburg, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland

04/05 Februar 1825, Tagebucheintrag Renke Hobbie (1811 - 1858):
„Febr. 4/5 ist in der Nacht der Deich bey einer hohen Sturmfluth beim Steinhausersiel durchbrochen. Der Zeteler Siel ist ausgerissen und alles Marschland bis Neustadt und Sande überschwemmt. Erst im Sommer konnten die 300 F langen Bracke durch 2 Schlengen gestopft und im Octbr. die neuen Siele gelegt werden, ein kleines vor dem Siel stehendes Haus ist weggespült und dessen Bewohner Ant. Sieling ertrunken. Frau und Kind jedoch auf den Boden des Hauses sich flüchtend mit diesen nach Steinhausen getrieben und gerettet. Jürg. Thalen in Blauhand gleichfalls ertrunken, auch ein Schneider aus Steinhausen.“

1853 Gründung Ziegelei Hobbie, Negelein, Brunken, später Röben in Schweinebrück
1854 Hobbie Tebben Schweinebrück
ab 1858
nach Gemeinden

1. Mai 1858: Erhebung der Stadt Varel zur Stadt. I. Klasse und damit Herauslösung aus dem Amtsbezirk Varel. Varel ist unmittelbar der Regierung in Oldenburg unterstellt.
1. Nov. 1858; Bildung des Amtsbezirks Varel (Sitz in Varel). Als Verwaltungsbezirk traten die Gemeinden Zetel und Bockhorn aus dem aufgelöstem Amt Bockhorn zum Amt Varel hinzu.
1868: Auflösung des Amtes Rastede: Gemeinden Jade und Schweiburg kommen zum Amt Varel.

Da meine "Komma-Regelung" keinen weiteren Platz für die Angabe "Amt Varel" nach den Gemeinden und vor der Bezeichnung Großherzogtum hat, wird nur noch die Gemeinde aufgelistet.

Es wird die Gemeinde Zetel genutzt, Neuenburg, Herrenesch, Ruttel, Ruttelerfeld, Vorburg und Neuenburgerfeld sind Ortsteile von Zetel.
Astede, Astederfeld und Collstede sind Ortsteile von Bockhorn.

Zetel, Gemeinde Zetel, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
Neuenburg, Zetel, Gemeinde Zetel, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
Astede, Bockhorn, Gemeinde Bockhorn, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
ab 1867
Neuenburg / Ruttel / Astede / Collstede

Neuenburg mit Vorburg und Neuenburgerfeld, dem Zeteler Ortsteil Ruttel / Ruttelerfeld sowie den Bockhorner Ortsteilen Astede, Astederfeld und Collstede werden eine eigene Kommune. Ab hier werden die Ortsteile Neuenburg zugeordnet und Neuenburg als Gemeinde genutzt: Ortsangabe:
Neuenburg, Gemeinde Neuenburg, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
Zetel, Gemeinde Zetel, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland

Blauhand gehört teilweise zur Gemeinde Bockhorn oder zur Gemeinde Zetel. Wurde eine Person in Bockhorn getauft (Kirchenspiel Bockhorn) wird sie auch der Gemeinde Bockhorn zugeordnet.
Blauhand, Bockhorn, Gemeinde Bockhorn, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
oder
Blauhand, Zetel, Gemeinde Zetel, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland
1898
Anfang der 1890er Jahren begann der Ausbau der Eisenbahnstrecken "Vareler Nebenbahnen" und war 1896 mit den Anschluss Neuenburgs vollständig. Am 10. Mai 1894 wurde die Strecke Bockhorn-Zetel eröffnet, am 18. April 1896 die Strecke Zetel- Neuenburg. In der Topographischen Karte von 1898 ist der Straßen- und Eisenbahnverlauf zu sehen. Auf diesem Ausschnitt ist auch noch die bei Kirchenbucheintragungen bis um 1800 verwendete Lagebezeichnung "Traa" (hier "Trahe") an der Straße nach Driefel zu sehen, die in neueren Karten nicht mehr zu finden ist.
Beide Nebenbahnen wurden am 13. Mai 1954 für den Personenverkehr bzw. am 31. Dezember 1991 auch für den Güterverkehr eingestellt.
ab 1918
(bis 1933)
Freistaat Oldenburg
Zetel, Gemeinde Zetel, Freistaat Oldenburg, Deutschland
1933 Friesische Wehde

Bis 1867 bestand die Friesische Wehde aus den Gemeinden Bockhorn und Zetel. Als die Gemeinde Neuenburg gebildet wurde, musste Bockhorn dazu die Ortschaft Astede und große Waldgebiete abtreten. Am 15.05.1933 wurden die Politischen Gemeinden Bockhorn, Zetel und Neuenburg zur Großgemeinde Friesische Wehde zusammengefasst und das Amt Friesland gegründet. Sitz der neuen Gemeinde wurde Bockhorn. Am 01.01.1939 wurde aus dem Amt Friesland der Landkreis Friesland. 1948 wurde die Großgemeinde "Friesische Wehde" jedoch wieder aufgelöst und die drei Gemeinden erhielten ihre Selbständigkeit zurück 10).

Auflösung der Ämter und Amtsverbände Jever und Varel: Die Stadtgemeinden I. Klasse Jever und Varel werden Stadtgemeinden II. Klasse. Zusammenschluß der Stadtgemeinden Stadtgemeinden II. Klasse Jever und Varel und der Gemeinden Friesische Wehde, Oestringen, Kniphausen, Minsen, Varel-Land, Wangerland und Wangerooge zum Amt und Amtsverband Friesland
Sitz der Verwaltung ist die Stadtgemeinde II. Klasse Jever.
 
Eingliederung der Gemeinde Jade in das Amt und den Amtsverband Wesermarsch
bis 30.01.1934
Zetel, Friesland, Freistaat Oldenburg, Deutschland
ab 30.01.1934
(bis Oktober 1946)
Land Oldenburg
Zetel, Friesland, Land Oldenburg, Deutschland
ab 01.11.1946
(bis 1971)

Gründung des Landes Niedersachsen

Zetel, Friesland, Niedersachsen, Deutschland
01. August 1977 Gebietsreform:
Kurzfristig gehörten die Gemeinden der Friesischen Wehde zu Ammerland

Durch die am 1. August 1977 in Kraft getretene niedersächsische Kreisreform wurde der Landkreis Friesland aufgelöst. Die Gemeinde Zetel wie auch Bockhorn und die Stadt Varel wurden in den Landkreis Ammerland umgegliedert. Das Jeverland wurde an Wittmund angegliedert.

Zetel, Ammerland, Niedersachsen, Deutschland
Aufgrund verschiedener Verfassungsklagen vor dem Niedersächsischen Stattsgerichtshof in Bückeburg wurde die Kreisreform in Teilen aber als verfassungswidrig festgestellt. Daher wurde Neugliederung zum 01. Januar 1980 zurückgenommen und die Landkreise Ammerland, Friesland und Wittmund wurden in den Grenzen von 1977 wiederhergestellt
Zetel, Friesland, Niedersachsen, Deutschland

Die Ortsbezeichnungen in meiner Datenbank
Eine persönliche Bemerkung zu anderen verwendeten Ortsangaben:
In vielen Datenbanken werden "Standards" verwendet, die nichts mit der Historie eines Ortes zu tun haben. Ich finde oft "Zetel i.O.". Was soll das sein, Zetel ist in Ordnung? Ich weiß, es soll "in Oldenburg" heißen, andere wissen das eventuell nicht. Warum werden dann Abkürzungen verwendet, wie zum Beispiel auch "Zetel / Zet., Zetel, FRI, NI, D". Da kommt bei mir ein Grausen auf. FRI soll ja Friesland heißen. Der Begriff Friesland in Verwendung als Ortsbezeichnung entstand erst 1933 m Rahmen der Oldenburgischen Verwaltungsreform (Wikipedia). NI soll dann wohl das Land Niedersachsen bedeuten, welches Rückwirkend am 01. November 1946 gegründet wurde (Wikipedia -> Gründung). D = Deutschland, kann man zur Vereinfachung verwenden, historisch waren Gebiete aber mal Dänisch (weit vor den ältesten gefundenen Namen in meiner Datenbank), mal waren sie besetzt durch Frankreich und so weiter. Amerikaner benutzten auch gerne "Germany". Was diese wohl sagen würden, wenn man bei Ihren Verwandten die Ortsbezeichnung "Vereinigte Staaten von Amerika" verwenden würde?
Mancher Datenbank schlägt als Standard-Ort "Zetel, Zetel, Oldenburg, Oldenburg, Oldenburg, Deutschland" vor. Was soll das um Himmels Willen sein? Eine Bezeichnung wie "Zetel, Varel, Oldenburg, Deutschland" kann ich noch nachvollziehen, das Amt Varel war für Zetel aber nicht immer zuständig.

Daher liste ich hiermit noch einmal die historischen Ortsnamen nach politischer Verwaltung aus der GOV Seite http://gov.genealogy.net/item/show/ZETTE1JO33XK auf, die sich aus den Begründungen wie oben beschrieben ergeben:

01. Jan. 1577 - 31. Dez. 1667
Zetel, Amt Varel, Grafschaft Oldenburg, Deutschland

01. Jan. 1668 - 31. Dez. 1773
Zetel, Amt Neuenburg, Grafschaft Oldenburg, Deutschland

01. Jan. 1774 - 26. Feb. 1811
Zetel, Amt Neuenburg, Herzogtum Oldenburg, Deutschland

27. Feb. 1811 - 30. Sep. 1814
Zetel, Canton Varel, Arrondissement Oldenburg, Republik Frankreich

01. Okt. 1814 - 31. Dez. 1824
Zetel, Amt Bockhorn, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland

01. Jan. 1825 - 31. Dez. 1857
Zetel, Kreis Neuenburg, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland

01. Jan. 1858 - 31. Dez. 1917
Zetel, Gemeinde Zetel, Großherzogtum Oldenburg, Deutschland

01. Jan. 1918 - 14. Mai 1933
Zetel, Gemeinde Zetel, Freistaat Oldenburg, Deutschland

15. Mai 1933 - 30. Jan. 1934
Zetel, Friesland, Freistaat Oldenburg, Deutschland

01. Feb. 1934 - 30. Okt. 1946
Zetel, Friesland, Land Oldenburg, Deutschland

01. Nov. 1946 - 31. Jul. 77
Zetel, Friesland, Niedersachsen, Deutschland

01. Aug. 77 - 31. Dez. 79
Zetel, Ammerland, Niedersachsen, Deutschland

vom 01. Jan. 80 bis heute wieder
Zetel, Friesland, Niedersachsen, Deutschland
Einzelnachweise
1) Hermann Haiduck: Die Architektur der mittelalterlichen Kirchen im ostfriesischen Küstenraum . 2. Auflage. Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebs-GmbH, Aurich 2009, ISBN 978-3-940601-05-6, S. 221 f.

2) Werner Brune (Hrsg.): Wilhelmshavener Heimatlexikon, Band 1–3. Brune, Wilhelmshaven 1986–1987, Band 1, Seite 253

3) Karte Typus Frisiae orientalis Copyright Namensnennung-Nicht kommerziell 4.0 International (CC BY-NC 4.0). Rechteinhaber: Institut für Historische Landesforschung der Universität Göttingen

4) NWZ Beitrag "Dampf und Öfen brachten Firmen voran" von Hans Begerow


6) Gerd Kuhlmann: "Bauernregister der Friesischen Wehde" Bearbeitung: Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde

7) Gemeinde Zetel -> Unsere Gemeinde Geschichtliche Entwicklung https://www.zetel.de/gemeinde-information/unsere-gemeinde/

8) Hermann Lübbing: "Oldenburger Salbuch - Register des Drosten Jakob von der Specken über Grundbesitz und Einkünfte der Grafen von Oldenburg um 1428-1450", 1965 Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg

9) NWZ Beitrag "Ellenser Damm: Ein Weg über das Meer" von Sandra Binkenstein

10) Wikipedia "Friesische Wehde"
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